The stallion examination institute in Adelheidsdorf has a long tradition in the history of horse breeding. In 1927, a stallion examination centre was set up in Westercelle under Hans Georg Graf von Kalnein. The inspiring example at that time was the Stallion Testing Institute in Zwion (East Prussia), which was founded in 1926. Adelheidsdorf is still today one of the largest examination stations and by the constant optimization and modernization measures of the respective areas also one of the most modern.

For head stable master Wolfhard Witte, the barn work begins at 06:00 when he structures and distributes the tasks of the particular day in the guard room. Fifteen minutes later, his team gathers at the barn and everyone is working hard and, despite the early hours, everyone is working as a matter of course. First the stalls get cleaned and  fresh bedding of straw is done, then hay is fed. After that the aisles are swept, while the morning portion of concentrated feeding is fed. The feeding is individually adapted to each stallion and is closely controlled. Each aisle has its own team and has to provide for hay supply independently – there is also its own feed wagon per aisle.

At 07:00 o’clock at the latest all stallions in all aisles are taken care of and the aisles are clean and tidy again, there is nothing more to see of the morning activity. After the morning break the whole team meets with manager Wolfhard Witte and distributes the tasks among the employees. At the same time, the stallions are lunged, worked in dressage, taken to the field or the paddock, taken to the farrier, going into the breeding hall, taken into the horse walking machine, jumped and groomed: everyone in the team knows exactly what to do.

The still unridden young stallions get lunged, outside on the roofed lunging circles the employees have the best conditions to carefully familiarize the stallions to the work. At the same time, the large indoor riding arena is slowly getting crowded, as the riders tack up the dressage horses. At the country stud, special care is taken to ensure that the young and unexperienced riders sit on experienced horses and can thus learn from them and that the experienced riders take their first steps with the young offspring. The jumping stallions are already being trained in the outdoor ring, while the first stallion is being taken down to the breeding hall.

The stallions‘ activities naturally also include grooming – staff and trainees take care of the horses all day long. At 12:00 a. m. it’s lunch break and at 1:00 p. m. it’s time to continue, the horses get ridden, the aisles get swept, the horses get groomed, the indoors and outside rings get cleaned. In short: there is always something to do. At 3:15 p.m. it suddenly becomes more quiet in the examination centre, because for most of them it’s the closing time – only the feed service remains until feeding and takes care of other everyday tasks, such as cleaning the two horse exercisers.

Die Hengstprüfungsanstalt in Adeheildsdorf hat einen lange Tradition in der Geschichte der Pferdezucht. Bereits im Jahre 1927 wurde unter Landstallmeister Hans Georg Graf von Kalnein eine Hengstprüfungsanstalt in Westercelle eingerichtet. Das Vorbild zu der Zeit war die Hengstprüfungsanstalt in Zwion (Ostpreußen), die 1926 gegründet worden ist. Adelheidsdorf ist bis heute eine der größten Prüfungsstationen und durch die regelmäßige Optimierung und Modernisierung der jeweiligen Areale auch eine der modernsten.

Der Stalldienst beginnt für Oberstallmeister Wolfhard Witte um 06:00 Uhr, wenn er in der Wachstube die Aufgaben des jeweiligen Tages strukturiert und verteilt. Eine Viertelstunde später versammelt sich sein Team auf den Stallgassen und alle packen beherzt mit an und trotz der frühen Uhrzeit arbeiten alle wie selbstverständlich. Zuerst werden die Boxen gemistet und anschließend mit frischen Stroh gestreut, danach wird Heu gefüttert. Danach werden die Stallgassen gefegt, währenddessen wird die mordendliche Portion Kraftfutter gefüttert. Die Fütterung ist auf jeden Hengst individuell abgestimmt und wird genau überwacht. Jede Stallgasse hat ihr eigenes Team und muss selbständig für Heunachschub sorgen – einen eigenen Futterwagen gibt es auch pro Gasse.

Um spätestens 07:00 Uhr sind alle Hengste in allen Stallgassen versorgt und die Gassen sind wieder sauber und ordentlich, vom morgendlichen Treiben ist nichts mehr zu sehen. Nach der Frühstückspause trifft sich das gesamte Team mit Leiter Wolfhard Witte verteilt die morgens zusammengetragenen Aufgaben unter den Mitarbeitern. Parallel werden die Hengste nun longiert, dressurmäßig gearbeitet, auf die Weide oder das Paddock gebracht, gehen zum Schmied, gehen in die Deckhalle, in die Führanlage, werden gesprungen und gepflegt: jeder im Team weiß genau, was er zu tun hat.

Die noch ungerittenen Junghengste gehen an die Longe, draußen auf den überdachten Longierzirkeln haben die Mitarbeiter beste Voraussetzungen, um die Hengste vorsichtig an die Arbeit zu gewöhnen. Gleichzeitig wird es in der großen Reithalle langsam voll, denn die Reiter satteln die Dressurpferde. Auf dem Landgestüt wird darauf geachtet, dass die jungen und noch unerfahrenen Reiter auf erfahrenen Pferden sitzen und so von diesen lernen können und dass die erfahrenen Reiter die ersten Schritte mit dem jungen vierbeinigen Nachwuchs gehen. Auf dem Außenplatz werden bereits die springbetonten Hengste trainiert, während in der Deckhalle der erste Hengst abgenommen wird.

Zu der Bewegung der Hengste gehört natürlich auch die Pflege – den ganzen Tag über kümmern sich Mitarbeiter und Auszubildende um die Pflege der Pferde. Um 12:00 Uhr heißt es Mittagspause und um 13:00 Uhr geht es weiter, die Pferde werden geritten, die Gassen werden gefegt, die Pferde geputzt, die Hallen und Plätze abgeäppelt. Kurzum: es gibt immer etwas zu tun. Um 15:15 Uhr wird es schlagartig ruhiger in der Prüfungsanstalt, denn für die meisten heißt es Feierabend – nur der Futterdienst bleibt noch bis zum Abendbrot und kümmert sich um weitere alltägliche Aufgaben, wie beispielsweise das säubern der beiden Führanlagen.