Hier war es nun eine Weile etwas ruhiger, was vor allem beruflichen Hintergründe hat. Ich habe in der letzten Zeit viel gearbeitet und zwar hauptsächlich nicht an meinem Blog und allem, was eben dazu gehört, sondern an dem, was aus meinem Blog geworden im übertragenen Sinn ist. Ich habe mich entschieden, mich beruflich weiter zu entwicklen und möchte gerne den Blog weiterhin betreiben, sogar ab jetzt wieder sehr viel aktiver, weil ich eben nicht mehr auf tausend Hochzeiten gleichzeitig tanzen muss, sondern ich nun alles in trockenen Tüchern habe, allerdings ist mir klar, dass man einen Blog nicht auf ewig ausüben kann und in meinem Fall auch nicht möchte. Mir ist es wichtig, rechtzeitig einen Plan B zu haben und dann nicht mit Mitte 30 da zu sitzen und nichts anderes in Petto zu haben. Worum genau es geht möchte ich ganz konkret nicht sagen, denn ich möchte, dass es von meinem Blog komplett losgelöst ist (erstmal), damit ich alles ganz in Ruhe aufbauen kann. So viel sei aber schon einmal verraten: ich arbeite weiterhin im Social Media Bereich und nutze nun mein Wissen und meinen Kopf für andere.

Durch die ganzen neuen Eindrücke, Motivationsschübe und Entwicklungen der letzten drei bis vier Wochen habe ich nun auch wieder richtig gute Ideen für meinen eigenen Blog und die YouTube-Kanäle. Bewusst spreche ich hier im Plural, denn ich habe mich entschieden, meinen alten YouTube Kanal wieder zusätzlich zum Daily Vlog Kanal wieder zum Leben zu erwecken, um dort Ideen in die Tat umzusetzen, die mir schon seit einer Weile im Kopf rumgeistern. Zusätzlich wird mein Daily Vlog Kanal von jetzt an nur noch Montags-Freitags gefüllt, dadurch habe ich Samstag und Sonntag einen natürlichen Puffer und kann damit ausgleichen, wenn mal nichts wirklich Spannendes passiert – außerdem habe ich so mehr oder minder ein Wochenende, wenn auch manchmal ein synthetisches, sollte es nicht auf die klassischen Tage Samstag und Sonntag fallen. Die Uploadtage und Zeiten für die beiden YouTube Kanäle sehen also wie folgt aus:

Montag bis Freitag um jeweils 18:00 Uhr findet ihr einen neues Video auf meinem Daily Vlog Kanal, nicht mehr wie vorher um 14:00 Uhr. Montag bis Sonntag findet ihr ein neues Video auf meinem Kanal Harriet Charlotte Jensen, auch immer um 18:00 Uhr.

Gerade durch meine Zeit in Aachen etc. werde ich unheimlich viel Material zusammentragen, da mir dort sehr viele, sehr schöne Projekte angeboten worden sind und ich diese alle natürlich umsetzen möchte. Wo wir gerade bei Aachen sind: ich werde eine ganze Woche dort auf Einladung des CHIO Aachen Teams sein und gemeinsam mit Franzi filmen und fotografieren. Allerdings nicht wie man es schon hundert Mal gesehen hat: statt eines schon mehrfach gesehenen Follow Me Arounds auf dem CHIO darf ich mit verschiedenen Menschen sprechen, Blicke hinter die Kulissen werfen, mich mit der Organisation hinter dem Ganzen beschäftigen und somit euch Einblicke gewähren, die ihr in der Form vermutlich noch nicht hattet.

Mein Blog hat ab jetzt täglich zweimal neuen Content, ich werde einmal morgens um 07:00 Uhr und dann nachmittags um 15:00 Uhr einen Beitrag online stellen, die Themen werden variieren und ich versuche einen gesunden Mix aus witzigen, informativen und besonderen Berichten hinzukriegen. Zusätzlich ist nun eine weitere Person „im Boot“, die sich spezifisch auf die Zuchtbeiträge konzentrieren wird und euch so auch Einblicke in eine Welt bieten kann, die ich euch in der Form leider nicht gewähren kann. Wenn diese Beiträge bei euch gut ankommen, wird sie das Team fest ergänzen und offiziell eine Gastbloggerin auf dieser Website sein und einmal die Woche einen Beitrag online stellen.

Das Thema Gastblogger ist auch noch nicht vom Tisch, denn ich plane noch zwei bis drei weitere Gastblogger mit ein, die verschiedene Themen als Experten übernehmen werden, allerdings ist es mir wichtig, dass das Ganze Herz behält und es keine rein informativen Fachbeiträge sind, die nur der Weiterbildung des Lesenden dienen sollen. Ich möchte keine sporadischen Schreiberlinge, ich möchte in Zukunft ein festes Team haben, auf das Verlass ist und ich denke, dass das alles sehr gut funktionieren kann. Frei nach dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ möchte ich mir nicht anmaßen, über Themen zu schreiben, auf deren Gebiet ich kein Experte bin, sondern wo ich mir mein Wissen extra für jeden Beitrag anlesen musste. Da setze ich lieber auf Menschen, die viel persönliche Erfahrung mitbringen und so auch ganz anders erzählen können und dann im Gegensatz zu mir keine „Fachidioten“ sind.

Wo wir gerade von Team sprechen: ein Team braucht eine Basis, diese Basis suche ich gerade in Hamburg. Ich werde mein Home Office verlassen und bin auf der Suche nach einem Büro und bin auch schon fündig geworden. Da ich nicht die einzige Bewerberin bin bleibt also zu hoffen, dass die Wahl auf mich fällt, sollte das allerdings nicht der Fall sein suche ich einfach weiter. Fakt ist, dass ich über kurz oder lang nicht mehr von Zuhause aus arbeiten möchte, was sehr viele verschiedene Gründe hat, hauptsächlich den, dass ich mehr Struktur brauche und zudem auch in naher Zukunft nicht mehr alleine im Büro sitze, sprich ich so oder so sehr viel mehr Platz brauche, da mein Bürozimmer daheim nur genug Platz für meinen Schreibtisch und ein Regal für Dokumente hat – aufgrund der ganzen Unterlagen vom Steuerberater etc. und diversen anderem Papierkram brauche ich einen Raum, wo ich meine ganzen Ordner unterbringen kann. Allerdings ist es dann so, dass ich unheimlich wenig Zeit in meiner Wohnung verbringen werde, diese auch extrem groß ist und ich mich damals eigentlich nur für so eine große Wohnung entschieden habe, damit ich mein Büro dort unterbringen kann. Dass ich nun also dann in einer Wohnung wohne, die knapp 100 Quadratmeter hat, ist ziemlicher Luxus und ich weiß, dass ich diesen Luxus für mich selber eigentlich gar nicht brauche. Ich plane aktuell nicht, dort auszuziehen, aber mit der Entscheidung, ein externes Büro zu suchen, habe ich nun auch indirekt die Entscheidung getroffen, auf jeden Fall keine weiteren fünf Jahre in meiner Wohnung zu wohnen. Aber auch das ist OK, wer weiß, wo ich in fünf Jahren mit wem sein werde.

Die ein oder anderen werden vermutlich meine doch recht streng getakteten Blog- und Videozeiten kritisch beäugen, ich hingegen habe nun mittlerweile durch verschiedene Menschen die Möglichkeiten, genau das zu tun, was ich schon immer mit dem Blog machen wollte – und parallel dazu noch mehr zu machen, wo es nicht nur um mich selber geht. Ich muss ganz offen und ehrlich sagen, dass ich stolz auf das bin, was ich mittlerweile erreicht habe. Ich lebe meinen Traum: ich habe gerade ein weiteres Unternehmen gegründet, bin finanziell unabhängig und habe gleichermaßen die Freiheit, mir meine Zeit einzuteilen wie ich es möchte. Für mich war der Schritt in die Selbständigkeit eine logische Konsequenz und ich bereue keine Sekunde, auch wenn der Weg streckenweise recht steinig ist. Ich bin so gespannt auf das, was jetzt kommt, bin gespannt, was ihr zu den neuen Videos sagt und wie ihr die neuen Beiträge findet. Besonders wichtig ist mir auch weiterhin die Authentizität und dass ich euch nur mit Werbung von Firmen behellige, wenn ich diese auch wirklich sinnvoll finde – einer der Gründe, weswegen ich auch Abstand von Massen-Werbekampagnen mit Rabattcodes halte, die einzige Firma, mit der ich das nun aber auch schon seit einer Weile mache, ist RAD, was aber auch daran liegt, dass wir eben schon seit nun mittlerweile fast einem Jahr durchgängig zusammen arbeiten und ich euch nicht urplötzlich mit Werbung flute und ihr dann nichts mehr von dem Unternehmen hört.

Ein weiterer Punkt auf meiner To-Do-Liste ist der Mode-Blog, der mir unheimlich viel Spaß macht, zu dem ich allerdings nicht ganz so häufig gekommen bin. Doch auch hier habe ich nun eine ganz neue Form der Unterstützung, die mir das möglich machen wird, sodass ich nun stolz darauf bin euch mitteilen zu können, dass dieser auch sehr bald wieder online gehen wird, dann gewohnt auf der alten Adresse www.harriet-charlotte.de, denn die Fusion der beiden Blogs hat nicht funktioniert, es wurde zu unübersichtlich und das Vermischen der Themen hat mir gar nicht gut gefallen – ein Versuch war es wert, ich habe daraus gelernt und der Fehler hat mir wiederum ganz neue Möglichkeiten eröffnet, es ist also gar nicht schlimm, dass ich da eine falsche Richtung eingeschlagen habe.

Die Pferde und ich haben nun auch einen sehr strikten Plan, sodass ich genug reiten kann, ich aber gleichermaßen genug Zeit für die Arbeit finde. Das bedeutet im Klartext: Montags haben die Pferde ab jetzt komplett frei, Dienstags reitet mein Trainer, Mittwoch bis Freitag reite ich ganz früh morgens und am Wochenende ist entweder Turnier oder mein Trainer oder ich reiten oder sie haben einen weiteren freien Tag, je nachdem, wie die Woche war. Genau genommen reite ich nicht weniger als vorher auch, nur dass wir bisher immer nach unserem Ermessen spontan die Tage eingeteilt haben. Damit ich meine Ziele alle erreichen kann, muss ich durchorganisiert sein, was aber kein Problem ist, denn ich denke, dass ein wenig mehr Organisation mir nicht schaden würde – das ist die Crux mit der Selbständigkeit und einem Home Office, man arbeitet selten zu den gleichen Zeiten, dadurch stellt sich keine Routine ein und dadurch gehen viele Dinge langsamer von der Hand.

Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer dass die Videos ab dem 05.06. auf beiden Kanälen online gehen, auf dem Blog geht es allerdings bereits heute los. Der Modeblog ist auch in der Mache, die ersten Outfits sind im Kasten und die nächsten Shootingtermine stehen auf dem Zettel: momentan planen wir einen Mode-Termin und einen Pferde-Termin pro Woche ein, was natürlich mit viel Organisation und Feinabstimmung verbunden ist, damit wir eben auch alles schaffen, was aber denke ich alles eine Frage der Einstellung ist. Ich freue mich, alles – meinen Blog, meine YouTube Kanäle und auch meine weitere berufliche Laufbahn – auf ein neues Level angehoben zu haben und freue mich auf den positiven Stress der daraus resultieren wird. Ihr könnt euch auf viele, spannende Momente wie das CHIO in Aachen, eine Reise nach Madeira und auch Treffen mit zum Beispiel Kieffer freuen, mit denen ich dieses Jahr auch noch eine ziemlich tolle Sache geplant habe. Manchmal ist es wichtig, dass man einen Schritt zurück tritt, sein Werk betrachtet und dann Anlauf nimmt um zu springen. Nur so kann man sich entwickeln und nur so kann man an seinen Aufgaben wachsen.




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